KernelHost Tools Minecraft-Status

Minecraft-Server-Status live online prüfen (Java & Bedrock)

Prüfe in Sekunden, ob ein Minecraft-Server online ist. Sieh Spielerzahl, Version, MOTD, Server-Icon und SRV-Record für Java- und Bedrock-Edition. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Tracking.

Server-Adresse

Was macht ein Server-Status-Check?

Ein Status-Check für Minecraft-Server schickt eine sehr kurze Anfrage an den Server, exakt die gleiche, die der Spiel-Client beim Anzeigen der Server-Liste sendet. Der Server antwortet mit einem JSON-ähnlichen Datensatz aus Version, MOTD, Spielerzahl, maximalen Slots und Protokoll-Version. Es findet kein Login statt, es wird kein Slot belegt, und der Spielbetrieb wird nicht beeinflusst.

  • Java Edition: TCP auf Port 25565 (Standard), Server-List-Ping-Protokoll
  • Bedrock Edition: UDP auf Port 19132 (Standard), Unconnected-Pong über RakNet
  • SRV-Records werden automatisch aufgelöst, du kannst nur den Hostnamen ohne Port angeben
  • IPv4 und IPv6 werden unterstützt, sofern der Server entsprechend erreichbar ist

MOTD, SRV und Protokoll-Versionen erklärt

MOTD steht für Message of the Day. Das ist der Text, der unter dem Servernamen in der In-Game-Server-Liste erscheint. Server-Betreiber nutzen diesen Bereich für Werbeslogans, IPs, Discord-Links oder farbige Statusmeldungen. Farb- und Formatcodes (Section-Sign-Codes) werden hier in der bereinigten Klartext-Form angezeigt, damit das Ergebnis lesbar bleibt.

SRV-Records sind spezielle DNS-Einträge, die einen Service (hier: Minecraft) auf einen tatsächlichen Hostnamen plus Port abbilden. Beispiel: ein Spieler tippt play.example.com in den Client. Der Client fragt _minecraft._tcp.play.example.com ab, bekommt zurück mc01.hoster.net:25577 und verbindet sich dort. So lassen sich Server intern umziehen, ohne dass Spieler die Adresse ändern müssen.

Die Protokoll-Version (z. B. 765 für Java 1.20.4) entscheidet, mit welchen Client-Versionen ein Server sprechen kann. Plugins wie ViaVersion erweitern die Bandbreite, sodass ein Server mehrere Client-Versionen gleichzeitig akzeptiert.

Warum mein Server offline angezeigt wird

Wenn dein Server eigentlich läuft, aber hier als offline erscheint, gibt es typische Ursachen, die du in dieser Reihenfolge prüfen kannst:

  • Firewall: Port 25565 (Java) oder 19132 (Bedrock) ist von außen blockiert. Bei UFW, iptables, Hetzner-Firewall, Windows-Firewall jeweils prüfen.
  • Bind-Adresse: der Server bindet auf 127.0.0.1 statt 0.0.0.0, dann ist er nur lokal erreichbar.
  • Falscher DNS-Eintrag: der A- oder AAAA-Record zeigt auf eine andere IP als die des Servers.
  • SRV-Record fehlerhaft: bei abweichendem Port unbedingt einen SRV-Eintrag setzen, sonst sucht der Client den Standardport.
  • Server-Properties: enable-status=true muss gesetzt sein, sonst antwortet der Server nicht auf Pings.
  • Bedrock und UDP: bei Heimnetz-Setups vergessen viele die UDP-Portfreigabe (nicht TCP).
  • CGNAT beim Provider: Anschlüsse hinter Carrier-Grade-NAT sind von außen oft nicht erreichbar, ein VPS oder Tunnel ist nötig.

Datenschutz und Limits

Die Status-Prüfung läuft über die öffentliche API von mcstatus.io. Wir geben dorthin nur die Server-Adresse weiter, die du eingegeben hast. Es werden keine Cookies gesetzt, es gibt kein Tracking, und es findet keine dauerhafte Speicherung der Anfragen statt. Webserver-Logs (für Sicherheit und Rate-Limiting) werden nach kurzer Zeit gelöscht.

  • 30 Anfragen pro Minute pro IP-Adresse
  • hCaptcha schützt das Formular gegen automatisierten Missbrauch
  • Private und reservierte IP-Bereiche werden serverseitig blockiert (Anti-SSRF)
  • Kein Tracking, kein Analytics-Skript, keine Drittanbieter-Cookies

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Status-Prüfung technisch?

Der Server wird per Server-List-Ping (Java) bzw. Unconnected-Pong (Bedrock) angesprochen. Das ist genau dasselbe Protokoll, das der Minecraft-Client nutzt, um einen Server in der Server-Liste anzuzeigen. Es wird kein Login durchgeführt, kein Slot belegt, und es entsteht keine Verbindung im Spielverlauf.

Was ist der Unterschied zwischen Java und Bedrock Edition?

Java Edition läuft auf PC (Windows, macOS, Linux), nutzt Standard-Port 25565 und das Java-Protokoll. Bedrock Edition läuft auf Konsolen, Mobile, Windows 10/11 und nutzt Standard-Port 19132 mit RakNet (UDP). Die Protokolle sind nicht kompatibel, daher gibt es im Tool einen separaten Modus pro Edition.

Was bedeuten MOTD, SRV und Protokoll-Version?

MOTD (Message of the Day) ist der Begrüßungstext, den der Server in der Liste anzeigt, oft mit Farbcodes. SRV ist ein DNS-Eintrag, mit dem ein Hostname (z. B. play.example.com) auf den tatsächlichen Server-Hostnamen plus Port verweist, ohne dass der Spieler den Port kennen muss. Die Protokoll-Version ist eine Zahl (Java) oder ein Name (Bedrock), die angibt, mit welchen Client-Versionen der Server spricht.

Warum wird mein Server als offline angezeigt, obwohl er läuft?

Häufige Ursachen: der Port ist in der Firewall gesperrt, der Server bindet nur an localhost statt 0.0.0.0, der DNS-Eintrag zeigt auf eine andere IP, der SRV-Record fehlt oder ist falsch, oder die Whitelist blockiert externe Pings. Bei Bedrock muss UDP statt TCP geöffnet sein. Prüfe ebenfalls, ob die Adresse exakt wie im Client eingegeben wurde.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Die eingegebene Server-Adresse wird an die mcstatus.io-API weitergereicht und kurzzeitig im Web-Server-Log gespeichert (für Sicherheit und Rate-Limiting). Es findet kein Tracking statt, es werden keine Cookies gesetzt, und es gibt keine dauerhafte Speicherung der Anfragen.

Welche Server-Versionen werden unterstützt?

Java Edition wird ab 1.7 unterstützt (modernes Server-List-Ping-Protokoll). Bedrock Edition ab Version 1.16 wird zuverlässig erkannt. Auch Forge-, Fabric-, Paper- und Spigot-Server werden korrekt angezeigt. Bei sehr alten Java-Versionen (vor 1.7) liefert der Ping eingeschränkte Informationen.

Kann ich Minecraft Realms prüfen?

Nein. Minecraft Realms sind nur über die Mojang-/Microsoft-Authentifizierung erreichbar und antworten nicht auf öffentliche Server-List-Pings. Die Status-Prüfung funktioniert ausschließlich für selbst gehostete Server (eigener Root-Server, Hosting-Anbieter, Heimnetz mit Port-Freigabe).

Gibt es ein Rate-Limit?

Ja. Pro IP-Adresse sind 30 Anfragen pro Minute erlaubt. Wer das Limit überschreitet, erhält für kurze Zeit den HTTP-Status 429. Zusätzlich kann die mcstatus.io-API selbst Rate-Limits anwenden, wenn ein Server sehr häufig abgefragt wird.

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